Museum – Einleitung

Das Biebricher Museum kann auf eine lange Tradition zurückblicken. Am 18. August 1909 wurde das Museum als Heimatmuseum unter der Trägerschaft des Verschönerungs- und Verkehrsvereins in der Mosburg im Schlossgarten, im sogenannten Rittersaal in Biebrich eröffnet und bis nach Kriegsende 1945 geführt.
Am 4 Mai 1978 wurde das Heimatmuseum des VVB mit der Ausstellung „Biebrich als Residenzstadt“ wieder eröffnet.

Auf einer Ausstellungsfläche von 350 qm wird die Geschichte Biebrichs, ausgehend von der („herzoglich“) nassauischen Zeit sowie die Industriegeschichte und -kultur bis in die Gegenwart dokumentiert.

Das Museum verfügt über einen umfangreichen eigenen Exponaten-Bestand, der aus historischen Schriftstücken, Fotos, Bildern, alten Münzen und Urkunden besteht. Zum Museum gehört ferner ein Dokumentenarchiv, eine umfangreiche Fachbibliothek zur heimatkundlicher Literatur, sowie eine Bildkartei, Fotolabor, Restaurierungswerkstatt und Lagerräume.

Neben der ständigen Ausstellung werden Wanderausstellungen gezeigt. Hinzu kommen auch Ton-Dia-Vorträge und Videopräsentationen zu besonderen Themen.

Das Museum wird von Herrn Georg Sack und acht ehrenamlich tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geführt.

Im März 2003 feierten wir das 25-jährige Jubiläum nach dem 2. Weltkrieg.

Im Jahr 2004 hat der Vorstand des VVB unter dem Vorsitzenden Klaus E. Zengerle die Erweiterung des Museums um den Bereich Industriegeschichte umgesetzt. Dank der großartigen Unterstützung durch die Biebricher Industrie wurde es möglich, einen reichhaltigen Bestand von Exponaten zu sammeln und zu präsentieren.

Museum Biebrich